#31 Hörverlust, Eitelkeiten & High Tech - warum Hörgesundheit für 100+ unterschätzt wird
Shownotes
Wie gut hörst du wirklich – und was bedeutet das für dein gesundes Älterwerden? In dieser Folge von How to enjoy 100+ geht es um ein unterschätztes Longevity-Thema: Hörgesundheit. Mein Lieblingszitat: "Es ist nicht mehr Omas hässliche schlüpferfarbene Banane, die hinter dem Ohr hängt, mit dicken Drähten und Fleischfarben…" räumt auch direkt all meine Vorurteile ab.
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01:30 Gemeinsam mit Dr. Stefan Zimmer vom Bundesverband Hörgerate Industrie spreche ich über die oft übersehene Rolle unseres Gehörs für Lebensqualität, Sicherheit und geistige Fitness im Alter:
- Warum Hörverlust schleichend beginnt – und oft zu spät erkannt wird
- Welche klaren Warnsignale du ernst nehmen solltest (z. B. laute Umgebungen, Fernsehlautstärke)
- Wie unbehandelter Hörverlust mit Demenzrisiko, Stürzen und sozialer Isolation zusammenhängt
- Warum ein einfacher Hörtest ab 50 ein Longevity Gamechanger sein kann
- Welche modernen Hörlösungen es heute gibt – von unsichtbaren Geräten bis Hightech mit KI
- Wie Hörgeräte längst mehr können als nur verstärken (Fokus, Noise-Filter, Sicherheit)
… und warum Chippen, oder besser Implantate, mich begeistert - obwohl ich gar nicht so ein Tracking Junkie bin!
36:00 … vom Reden ins Machen kommen:
- Hörtest als einfache Vorsorge für alle, die klar im Kopf bleiben, mobil und selbstbestimmt altern wollen
- Über die zwei Seiten von Noise Cancelling
- Smarte 100+ Lebenshilfen am Ohr
SHOWLINKS
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Transkript anzeigen
Nicola: Hallo und herzlich willkommen zurück zum Podcast zu Langlebigkeit, unserem gemeinsamen Weg mit neuesten Erkenntnissen die besten, die erfülltesten und die gesündesten 100-plus Jahre zu erleben. Doch seien wir mal ehrlich, auch ich bin hier und da immer wieder mal von Ängsten getrieben, wenn ich ans Älterwerden denke. Da geht es vor allem darum, ja, klar im Kopf zu bleiben. Oder zu überlegen, wie einsam und isoliert wirst du vielleicht doch im Alter auch sein. Die Selbstbestimmtheit im Alter, die hängt natürlich ganz stark damit zusammen, wie die Mobilität noch möglich ist. Die uneingeschränkte, ja, sich bewegen können im Leben, die ganz schnell abnehmen kann, wenn man hinfliegt und dann vielleicht dann bettlägerig wird. Und ein naheliegendes Thema ist auch bei mir bislang gar nicht so präsent gewesen, nämlich der altersbedingte Hörverlust. Und dann habe ich noch mal die Zahlen gesehen, dass über 10 Prozent der deutschen Bevölkerung ja mit Hörminderungen leben. Und das nimmt natürlich zu, je älter die Bevölkerung wird. Und das aber über ein Drittel noch nie einen Hörtest gemacht hat. Und klar ist natürlich auch, dass all diejenigen, die einen Hörtest machen, und dann auch eine Lösung bekommen und damit besser leben können, sagen, Mensch, warum habe ich das nicht schon früher gemacht? Und deshalb geht es heute ⁓ Hörgesundheit.
Nicola: Wenn es um Longevity Themen geht, dann geht es ja meistens auch oft um diese High-End-Anwendungen. Und ich glaube, da werden wir heute vielleicht sogar auch landen, aber bei einem Thema, wo die wenigsten von uns wahrscheinlich dieses High-End eigentlich so berücksichtigen würden, es geht ⁓ ein gutes Hören und inwieweit unsere Hörgesundheit eigentlich auch wesentlich dazu beiträgt, dass wir gesund altern, dass wir in einer guten Lebensqualität altern und vielleicht sogar damit auch älter werden können als mit einer unbehandelten Hörgesundheit. Und weil es heute nicht um die medizinischen Fragen geht, mehr, welche Lösungen gibt es eigentlich dafür? Weil ich doch gemerkt habe, in meinem Umfeld die Befindlichkeiten zu so Hörgeräten, die ist doch sehr hoch irgendwie, habe ich mir heute jemanden eingeladen aus der Industrie, aus der Hörgeräteindustrie. Herzlich willkommen. Herr Dr. Stefan Zimmer, sie sind Vorsitzender des Bundesverbands für die Gehörgeräteindustrie.
Stefan Zimmer: Schönen guten Tag Frau Baumgartner, danke, dass sie da sind.
Nicola: Sehr gerne und wir gehen natürlich immer gleich ins Eingemachte. Gibt es so eine klassische Situation, wo jeder von uns merken sollte, ach ja, ich müsste mich mal um meine Hörgesundheit kümmern?
Stefan Zimmer: Klassische Situation oft genug ist die, dass man selbst als Betroffener es gar nicht so sehr merkt, sondern dass es der Partner ist, die Partnerin, die einen darauf aufmerksam macht. Unsere Situation jetzt ist recht komfortabel. Wir sehen uns. Ich könnte sogar bei einer leichten eingeschränkten Hörfähigkeit noch von ihren Lippen ablesen. Also so eine One-on-One-Situation, die sind oft unverdächtig. Aber wenn es Gruppengespräche geht, wenn es um Telefonate geht, ich kann die Lippen nicht mehr ablesen oder wenn es einfach nur um die Diskriminierung
Nicola: Mh. Ja, stimmt.
Stefan Zimmer: von Störschall und Sprachverständlichkeit geht, wie beim Fernsehgucken, wo dann der Fernseher lauter gemacht wird. All das sind allerdings gefährlich, insofern gefährlich, nicht wirklich körperlich gefährlich, aber zweideutige Situationen, denn ich könnte einfach meinen Komfort erhöhen, indem ich den Fernseher lauter mache. Und das, wie sie eingangs fragten, lässt dann den Partner hellhörig werden und er sagt, mal, geht's noch, hörst du eigentlich noch gut?
Nicola: Mhm. Ja, Ja,
Stefan Zimmer: Und häufig genug ist das die Einstiegssituation zum Thema, da ist doch irgendwas, ich sollte mal nachgucken.
Nicola: okay. Sehr gut. Sehr gut. Und wenn jetzt jemand so wie ich in den besten Jahren, natürlich Mitte 50, abends, ich sag mal in der lauten Kneipe-Restaurant, schon ab und zu mal denkt so, das ist aber echt jetzt mühsam, da alles zu verstehen, selbst wenn es mal meine Muttersprache ist. Ist das schon hellhörig zu werden oder sagen sie, na ja, das ist noch die normale Schiene?
Stefan Zimmer: Schon in dem Moment, als sie sagen, in den besten Jahren hätte ich schon sagen können, stopp, spätestens jetzt sollte man hellhörig werden. Die sogenannte Presbyakusis, die Schwerhörigkeit im Alter, die beginnt so ab vielleicht dem 50. Lebensjahr rum. Und die ist trotz Ihres gefährlichen lateinischen Namens überhaupt nicht schlimm. Das ist einfach eine Abnutzungserscheinung.
Nicola: Okay. okay. Mmh.
Stefan Zimmer: Ich kann kurz erläutern, worin die besteht. ist ganz interessant, weil viele Leute glauben, Hören hat nur was mit dem äußeren Gehörgang, mit dem Ohr zu tun. sie wissen gar nicht, was die Funktionen sind. Also können wir vielleicht eine Minute darauf verwenden.
Nicola: Genau, bitte. Mhm.
Stefan Zimmer: Abends mit Mitte 50 in der Kneipe sitzen und zu versuchen, Gespräche von gegenüber und oder nebendran gegen das Geschirrklappern, Gläserklirren zu diskriminieren, auseinanderzuhalten, das ist anstrengend. Und diese Höheranstrengung nimmt zu, im gleichen Maße, indem die altersbedingte Abnutzung der Sinneszellen im Innenohr
Nicola: Mhm. Mhm.
Stefan Zimmer: zunimmt, also deren Beweglichkeit abnimmt, ist diese Abnutzungserscheinung. Also mit anderen Worten, das ist normal, dass das passiert und zugleich möglicherweise Anzeichen einer altersbedingten Schwerhörigkeit und damit der beste Anlass, mal einen Hörtest zu machen und zu gucken.
Nicola: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.
Stefan Zimmer: Wie ist es denn meine Hörfähigkeit bestellt? Messbar beim HNO-Arzt oder beim Hörakustiker. Und von da aus kann man weitermachen. Vorteil beim HNO-Arzt ist, man kriegt gleich eine Diagnose mit, wenn was vorliegt und der HNO-Arzt sagt, du hast diese oder jenes, es gibt ja unterschiedliche Arten der Schwerhörigkeit und am besten ist die therapierbar, indem du das und das tust. Also mit Mitte 50 Kneipe guter Test. Wenn es anstrengend wird, ja, ich würde mal einen Hörtest machen.
Nicola: Nun. Werden denn diese, also ich sage jetzt mal eher diese Vorsorgeuntersuchungen, die sie jetzt erwähnen, so würde ich die jetzt nennen, werden die bezahlt von den Kassen?
Stefan Zimmer: Das ist es, was wir fordern als Bundesverband der Hörsystemindustrie zusammen mit dem Berufsverband der HNO-Ärzte, mit der Deutschen Audiologischen Gesellschaft, mit den Klinikärzten der HNO-Zunft. Wir haben uns zusammengeschlossen zur Initiative Hörgesundheit. Und da wir auch ein Internetauftritt haben fordern wir, tatsächlich ein Hörscreening, ein gesetzliches ab dem 50. Lebensjahr im Rahmen der üblichen Vorsorgeuntersuchung, die es gegen Mammakarzinom, Darmkrebs und so weiter gibt. Denn weil es gerade schleichend vorangeht,
Nicola: Hm? Mhm. Mhm.
Stefan Zimmer: so eine Altersschwierigkeit wird sie oft viel zu spät entdeckt. Die Leute gewöhnen sich dran, ihr Defizitäres hören, kompensieren mit allen Mitteln, kognitiven Mitteln, das Gehirn wird da sehr stark beansprucht, tun nichts und damit das
Nicola: Mhm. Vielen Dank.
Stefan Zimmer: sozusagen schon von den Krankenkassen aus aktiviert wird, dass der Versicherte aktiviert wird vom Kostenträger aus, da fordern wir ein gesetzliches Hörscreening, dass die Kasse sagt, übrigens du bist 50, Mitte 50, wir laden dich ein, mach das mal, geh zu deinem HNO Arzt und tu das. Also momentan ist das nicht der Fall, aber wenn sie mit Mitte 50 und den Symptomen, wie sie sie gerade beschrieben haben, ja ab und zu mal ist es schon unangenehm zum Hörakustiker gehen.
Nicola: Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.
Stefan Zimmer: kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der sich Moment Zeit nimmt, wenn er denn nicht gerade in der Anpassung ist und sagt, wissen sie was, wir checken das mal durch. Dann haben sie schon einen Referenzwert.
Nicola: Ja. Hörakustiker? Wo treffe ich den?
Stefan Zimmer: Also, üblicherweise in jeder kleinen bis mittelgroßen oder sehr großen Stadt gibt es einige davon. Es gibt doch deutlich mehr Hörakustiker als HNO-Ärzte in Deutschland. sie finden die. Es gibt große Ketten, kleine unabhängige Hörakustiker, allesamt sehr gut ausgebildet hier in Deutschland. Ein sehr hohes Ausbildungsniveau in der Zunft.
Nicola: Das ist
Stefan Zimmer: Absolut, ja. Das ist ein Gesundheitshandwerk. Die haben eine zentrale Ausbildungsstätte in Lübeck, Norddeutschland, eine der weltweit führenden Ausbildungsstätten in diesem Bereich. Also die finden sie in jeder Ecke oder wenn sie ...
Nicola: Ja.
Stefan Zimmer: Wenn Ihnen noch keiner auffällig geworden ist, können sie auf ihrhörgerät.de und dort finden sie eine Hörakustikersuche bundesweit. Da können sie einfach auswählen, ich wohne hier, 10, 20, 5 Kilometer Umkreis, ihrhörgerät.de, finden sie sowas.
Nicola: Ja, ja, ja, ja, okay. Aber ist das jetzt nicht, also jetzt, wo ich mich auf unser Gespräch vorbereitet hab, ist mir in Düsseldorf auf einmal aufgefallen, wie viele Hörgeräteanbieter, kleine Läden es auch hier bei mir um die Ecke gibt. Das sind die Hör-, das was sie unter Hörakustiker. Also diese Hörgeräteanbieter, okay, das sind die kleinen Läden, also da kann ich jederzeit reingehen und mir einen Termin machen lassen.
Stefan Zimmer: Ja, das sind ja die Hörkursiker. Das sind sie doch. Jajaja. Sieh, das, ja. Denn das sind nicht irgendwelche Läden, sondern so ein Laden, wie sie es sagen, so ein Fachgeschäft aufzumachen, müssen sie Hörakustiker meister sein. Das heißt, sie haben diese Ausbildung gemacht, danach noch die Meisterschule besucht und erst dann dürfen sie Hörgeräte und Hörsysteme verkaufen, denn es ist gefahreneigt. sie können ja auch mit einem schlecht angepassten Hörgerät Ihr Rest hören schädigen. Und deswegen brauchen sie eben da eine sehr gute Ausbildung, ⁓ im Anpassen, im Messprozess rauszufinden, passt.
Nicola: Das der. Ja. Ja. Ja. Genau. Ja. Auf jeden Fall.
Stefan Zimmer: Hm?
Nicola: Ich hätte jetzt auch nichts anderes erwartet, für uns, sag ich mal, Ungebildete wie mich bislang zum Thema Hörgeräte, ich finde das ja bequem, dass das in jeder Fußgängerzone oder Einkaufsstraße auch vorhanden ist. Das heißt, ich muss nicht extra einen Termin machen, HNO-Ärzte, bis ich da mal einen Termin habe.
Stefan Zimmer: Ja.
Nicola: ungefähr mit wie viel muss ich da rechnen wenn ich sage ich möchte ein kurzes Hörscreening bei ihnen machen unter 100 Euro ja
Stefan Zimmer: Bei dem Hörakustiker, ich bin überzeugt, dass es viele viele gibt, die sagen, wenn ich es zeitlich einrichten kann, mache ich das umsonst.
Nicola: Super. Okay. Sehr gut. Dann sind wir schon mal, Karotte hätten wir jetzt schon mal ausgelegt zu sagen. Also, mindestens ab 50, die denken, okay, irgendwie weiß ich gar nicht, ob ich so richtig noch höre. Auch gerne die Jüngeren schon. Kann man in diese Hörgeräte-Anbieter Läden? Ich nenne es mal weiterhin Läden, weil sie eben in der Einkaufsstraße gut sichtbar sind. Und wenn man sogar noch nett ist, kriegt man wahrscheinlich das auch noch kostenfrei. Jetzt nochmal, gibt es harte Evidenzen, dass eine behandelte Hörschädigung mich auch länger durchs Leben trägt? Ich sag mal, herleiten kann ich es mir auf jeden Fall, weil wenn ich nicht mehr gut höre, werde ich zunehmend einsamer und wir wissen, dass einsame Menschen
Stefan Zimmer: ja. Mh.
Nicola: an Lebenszeit verlieren und wirklich Jahre einbüßen.
Stefan Zimmer: Ja, ich weiß aus ihren anderen Podcast folgen, dass sie auf Evidenzen stehen und deswegen hätte ich mich nicht vor ihre Kamera getraut, wenn ich nicht mitbringen könnte. Die gibt es zuhauf. Die gibt und wir können uns zwei, vielleicht exemplarisch zwei Beispiele raussuchen. Einmal, weil sie so unterschiedlich sind, ganz spannend. Vielleicht einmal den Kontext Hörgesundheit und physische Gesundheit am Merkmal der Stolperrutsch- und Sturzunfälle. Stolperrutsch- und Sturzunfälle sind die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfälle.
Nicola: Ja. Okay.
Stefan Zimmer: in Europa. Und je älter ein Mensch wird, abgesehen davon, dass es umso wahrscheinlicher ist, dass er oder sie schlecht hört, umso riskanter ist es und umso häufiger nehmen solche Stolperrutsch - und Sturzunfälle zu. Und es gibt wirklich randomisierte Blablabla-Goldstandard-Studien, die sagen, gerade bei älteren Menschen kann das Tragen von Hörsystemen, von Hörgeräten
Nicola: Mhm. Ja. Ja.
Stefan Zimmer: wie ich sage deswegen System, weil wir meinen damit sowohl Hörgeräte als auch Implantate, es gibt ja auch Cochlea oder andere Implantate, das kann das Risiko von Stolperrutschen-Sturzunfällen ⁓ 50 Prozent reduzieren. Ein anderer Kontext sind die kognitiven Belastungen nämlich solche, die im Zusammenhang sogar mit einer späteren Demenz stehen.
Nicola: gleich noch mal im Detail drauf, das interessiert mich. Ja, das glaube ich. In
Stefan Zimmer: Zwei große Studien gibt es dazu, eine Studienreihe von der Lancet-Kommission publiziert in diesem international renommiertesten medizinischen Fachjournal, dem Lancet, letzte Ausgabe, wozu 2024. Diese Lancet-Kommission sagt, dass eine unbehandelte Schwerhörigkeit im mittleren Lebensalter
Nicola: Ja? Ja.
Stefan Zimmer: einer der größten modifizierbaren, also potenziell beeinflussbaren Risikofaktoren für eine spätere Demenz ist. Und zwar in genau der gleichen Höhe, wie ein hoher LDL-Cholesterin Wert. Das ist interessant. Nochmal, ich muss hier deutlich betonen, weil ich für die, sie haben mich als Industrievertreter eingeladen, da gilt immer, da guckt die Wettbewerbszentrale genau hin, was ich sage, das könnte alles Werbung sein. Es gibt keinen
Nicola: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.
Stefan Zimmer: klaren, belegten, kausalen Zusammenhang.
Nicola: Ja. Ja.
Stefan Zimmer: Das muss ich an der Stelle betonen. Die Studie gibt es noch nicht. Ist auch schwierig zu machen, denn sie müssen ja logi-tudonal Leute in ihr Verderben leben lassen, um sie als Kontrollstudie zu missbrauchen. Aber, also, das ist das eine. Dann gibt es die sogenannte Achieve-Studie von der John Hopkins Universität. Und die hat auch rausgefunden, die hat auch den Zusammenhang zwischen älter werden und kognitiver Leistungsabfall untersucht und hat gesagt, dass bei Menschen, die geneigt sind, so einen kognitiven Leistungsabfall zu bekommen,
Nicola: Absolut, absolut. Ja.
Stefan Zimmer: der verlangsamt wird, bis zu 48 Prozent verlangsamt wird, über eine Zeitdauer von drei Jahren, wenn sie Hörgeräte tragen. Also es gibt diese nach sehr hohen Kriterien durchgeführten internationalen Studien und besonders spannend ist der Zusammenhang mit dem kognitiven Leistungserhalt, dass die Gehirnfunktionen weiterhin laufen und man sich andere Dinge kümmern kann, als sich nur aufs Hören zu konzentrieren.
Nicola: Mhm. Mhm. Absolut, absolut. Das ist sehr spannend und wirklich auch eine sehr ernste, weil vor Demenz haben ja sehr, sehr viele Menschen Angst. Und zwar nicht erst ab 50 oder 60 oder 70 wie mein Vater, sondern schon sehr viel früher, weil es eben ja das Zeichen dafür ist, eigentlich seine Selbstständigkeit zu verlieren und nicht mehr selbstbestimmt zu leben. Ich hatte letztes Jahr einen Demenzforscher eingeladen und der musste mir dann sagen, naja, das Einzige, was evidenzbasiert
Stefan Zimmer: Hm.
Nicola: bislang zu sagen, diese 4-Stunden-Bewegung in der Woche die Demenz wirklich präventiv. Aber es gibt, so wie sie jetzt sagen, zu sehr unterschiedlichen Themen diese Einflüsse auf das Thema Demenz. Was aber, glaube ich, jeder nachvollziehen kann, und gerade Fahrradfahrer wie ich, dass im Straßenverkehr mit der zunehmenden E-Mobilität...
Stefan Zimmer: Mh. Mhm.
Nicola: Sowohl von den E-Bikes als auch von den Autos als auch von den Scootern. Wenn ich da nicht mehr richtig höre, höre ich ja gar nicht mehr, was von hinten eigentlich auf mich nebendran zuzurollen droht. Also wo ich sage, da kann ich diese Sturzgefahr und so weiter jeden Tag nachvollziehen.
Stefan Zimmer: Ja. Das Stürzthema übrigens, was ich eben erwähnt hatte, das hängt damit zusammen, dass das Gleichgewichtsorgan auch im Innenohr sitzt. Dieser vestibulare Apparat, da die Cochlea, diese Hörschnecke herum und deswegen, wenn mein Gleichgewichtssystem gestört ist, es kommt oft mit einer Schwerhörigkeit einher, dann bin ich auch geneigter, einen Stolperrutsch oder Sturzunfall zu haben. Aber tatsächlich ist es so, dazu haben wir mittlerweile
Nicola: Wichtiger Hinweis, ja. Und, und, und, und, und, und, und,
Stefan Zimmer: etwa 950.000 Menschen in 18 Ländern befragt, sagen diese, wir machen so eine wiederkehrende Studie, EuroTrack heißt die, auch öffentlich, im Internet.
Nicola: Ja. Ja, sehr gut.
Stefan Zimmer: nachlesen, habe die Menschen befragt nach ihrer Erfahrung mit und ohne Hörgeräte, sofern sie eine selbst wahrgenommen Schwerhörigkeit haben. Und 73 und jeweils 75 Prozent der Menschen sagen, ich fühle mich sicherer im Straßenverkehr, allgemeinen Straßenverkehr, egal ob als Fußgänger oder anderweitig oder zu 75 Prozent als Radfahrer, E-Bike-Fahrer fühle ich mich sicherer, nachdem ich mich habe mit Hörgeräten versorgen lassen. Aus den Gründen, die sie genannt haben, Richtungshören ist natürlich deutlich besser.
Nicola: Auf jeden Fall. Ja. Ja. Ja.
Stefan Zimmer: sie brauchen
Nicola: Ja.
Stefan Zimmer: beide Ohren, herauszufinden aus welcher Richtung kommt denn der Schall. Wenn sie in einem Ohr eine starke Schwerhörigkeit haben, die es nicht behandelt, wird das Ganze eine Qual. Und dieser Sense of Safety, dieses Gefahrenbewusstsein, das wird geschärft und das Sicherheitsgefühl steigt deutlich, wenn sie sich Ihre Schwerhörigkeit versorgen lassen.
Nicola: Ja. Absolut. Ja, ja. Ja, also ich glaube, das ist wirklich ein Thema, das kann jeder direkt jeden Tag nachvollziehen, der sich so einigermaßen ein bisschen in Straßenverkehr aufhält, sowohl wenn man selbst auf so einem E-Bike sitzt oder in einem E-Auto, als auch jemand, der damit konfrontiert wird wie ich. Also ich glaube, da kommen wir doch jetzt direkt mal zu dem, ja.
Stefan Zimmer: Mmh.
Nicola: Zu der Befindlichkeit zu sagen, na ja, jetzt gehe ich zu einem Akustiker und der gibt mir auch dann schriftlich, na ja, also so ganz top ist es da nicht mehr, was erwartet mich da? Was gibt es inzwischen für Möglichkeiten, die darüber hinausgehen, dass jeder, noch in meinem Alter ist, weiß, da gibt es Kunststoffringe, die sich das ganze Ohr legen und jeder sieht eigentlich, dass ich nicht mehr richtig hören kann.
Stefan Zimmer: Ja. Ach. Da reden wir von was ganz anderem, aber nicht von medizinischen Hörsystemen heutzutage, wenn sie von Kunststoffringen ums ganze Ohr reden. Zunächst ist es so, können sie auch online machen, einen Hörtest machen, der ist indikativ, sie gehen zum Hörakustiker und da ist etwas auffällig, sollten sie auf jeden Fall zum HNO Arzt gehen. Schon aus dem Grund, ⁓ auszuschließen, dass es sich ⁓ etwas anderes als eine Schallempfindungschwerhörigkeit handelt, die man tatsächlich mit Hörgeräten gut behandeln kann. Es gibt auch andere Möglichkeiten, andere Gründe für eine Schwerhörigkeit,
Nicola: Haha Ja. Ja.
Stefan Zimmer: das hat mit Verknöcherung des Gehörgangs zu tun oder vielleicht sogar mit einer Erkrankung. Das muss rausgefunden werden. So und wenn der HNO-Arzt sagt, erstens du hast eine Schallempfindungsschwerhörigkeit, die ist gut mit Hörsystemen therapierbar. Zweitens du hast sie in dem Ausmaß, die Schwerhörigkeit, dass ich dir eine Verordnung ausstellen kann für Hörgeräte, dann nehme ich die dackel zum Hörakustiker meines Vertrauens und sage so.
Nicola: Ja. Ja. Ja, ja, ja.
Stefan Zimmer: Meister, Meisterin, was machen wir jetzt? Und was dann passiert, ist was ganz einfaches. Der Hörakustiker, die Hörakusikerin messen selbst nochmal gründlich nach und stellen verschiedene Hörsysteme vor. Verschiedene Hörgeräte. Auch Hörgeräte, die ich ohne eigene Aufzahlung bekomme, von der Krankenkasse finanziert bekommen. Die Krankenkasse finanziert nach wie vor, das mag sich ändern im Zuge der zu erwartenden Reform des Gesundheitswesens, finanziert derzeit eine mehrjährige Hörversorgung. Das Hörgerät ist natürlich der essentielle Teil davon. So, jetzt bekomme ich die vorgestellt, kann die auch Probe tragen, damit ich möglichst
Nicola: Mhm. Mhm. Mhm. Das war Kuppi. Ja. Ja. Wie groß sind die? Wie groß sind die? Also ich habe welche gesehen, die würde ich mit normalem Auge gar nicht erkennen, dass ich die da im Ohr habe. Außer dass man vielleicht sagt, naja, inzwischen haben wir alle so viel im Ohr, wie sie auch gerade für unser Gespräch.
Stefan Zimmer: Hm. Tun sie auch nicht. Also... So was, was ich hier trage, ist kein Hörgerät, sondern das ist ein In-Ear Kopfhörer und so groß wie das hier ist kein Hörgerät kein gutes. Die sind so klein als In-Ear In-Ohr Hörgeräte, dass sie sie tatsächlich mitunter nicht sehen, außer so einem kleinen durchsichtigen Drähtchen, was rauskommt, damit ich sie überhaupt raus und reinstecken kann. Es gibt welche, die haben eine kleine Autoplastik drin an der Seite, sehen sie dann, dass da was ist. Und es gibt natürlich
Nicola: Mh. Mh. Mh. Na genau. Ja. Ja, ja. Ja.
Stefan Zimmer: Das sehr häufig genommen sogenannte hinter dem Ohr Hörgeräte. Das würden sie bei mir auch nicht erkennen, denn das würde hinter dem Ohr sitzen, da wo mein Brillenbügel sitzt und dann gibt es nur einen kleinen dünnen durchsichtigen Schlauch oder ein dünn durchsichtiges Drähtchen, was hier reingeht und ins Ohr führt zu einem kleinen Schirmchen. Also super dezent auch mit kurzen Haaren oder es gibt ja auch Menschen, sagen, die Lesart halte ich für legitim, sie sagen, warum willst du denn verstecken, dass du eine Schwerhörigkeit hast? Erstens mal ist
Nicola: Ja. Ja. Ja. Ja. Vielen Dank. Mhm.
Stefan Zimmer: ziemlich normal, wenn du älter wirst. Du versteckst ja
Nicola: Mhm. Mhm.
Stefan Zimmer: auch deine Brille nicht, im Gegenteil, du kannst ja auch recht auffällige tragen. Also zeig doch dein Hörgerät, ist doch wurscht. Es ist nicht mehr Omas hässliche schlüpferfarbene Banane, die hinter dem Ohr hängt, mit dicken Drähten und Fleischfarben, sondern dezent in weiß, in schwarz, Titan, pink, mit Sternchen, wie sie wollen. Also die Auswahl haben sie.
Nicola: Ja, stimmt. Yeah. Yeah. Yeah. Okay. Yeah. Yeah. Yeah.
Stefan Zimmer: Aber entscheidend ist natürlich vielleicht weniger, wie es aussieht, als welche Funktion hat es denn. Und dann stellt sich heraus, wie individuell hören denn ist. Denn, Frau Baumgartner, wenn wir beide mit einer nahezu identischen Schwerhörigkeit zum Hörakustiker gehen, bin ich sicher, dass wir zwei unterschiedliche Hörgeräte aussuchen würden, denn sie wollen anders hören. Sie stecken sich das Ding rein, der Hörakustiker passt sie schon mal ein bisschen an, sie gehen raus und sagen, ja.
Nicola: Hm. Mhm. See ya!
Stefan Zimmer: So ist schön, so ist entspannt, so hätte ich es gern. Oder sie sagen, das ist ein bisschen hoch, ein bisschen schrill, vielleicht diesen, jenes. Und ich würde zur gleichen Einstellung sagen, für mich Top-Klasse, so will ich es haben. Und das ist die Kunst des Hörakustikers, es ist genau so einzustellen, wie sie wollen. Das ist der Hörkomfort, ideal.
Nicola: Wo sie es schon ansprechen, gibt es denn zum Thema Hör Gesundheit, Schwerhörigkeit Unterschiede bei Männern und Frauen? Werden die gleich verteilt? Sind die gleich verteilt davon betroffen? Oder gibt es da auch andere Alters, sag ich mal?
Stefan Zimmer: Also wo es signifikant auseinandergeht, ist in den Alterskohorten. Also Schwierigkeiten nimmt deutlich zu, je älter eine Bevölkerung ist. Wir sehen in den Ländern häufige Schwierigkeiten, die auch einen signifikanten Anteil ihrer Bevölkerung über 65 sind.
Nicola: Mhm.
Stefan Zimmer: Jahre haben und in älteren Bevölkerungskohorten nimmt die Schwerhörigkeit zu. Also die sogenannte Prävalenz, die Häufigkeit ist wie so eine Kurve in jungen Jahren ganz niedrig und steigt mit hohem Alter an, verteilt sich dann relativ gleich über Männer und Frauen. Es kann Unterschiede dort geben in manchen Ländern, wo die jetzt, sagen wir mal, Rentnergenerationen früher in stark lärmexponierten Jobs gearbeitet hat, vor allem Männer, dann haben die noch eine Lärmschwierigkeit obendrauf, dann gibt es da mehr. Aber à la longue und
Nicola: Ja, okay. Mhm. Mhm. Mhm. Ja, ja, ja, stimmt.
Stefan Zimmer: über alle Länder hinweg, würde ich sagen, nach unserer Sicht, dann ist es relativ gleich ausgeprägt.
Nicola: Das heißt, alle, die wie ich mindestens 100 Jahre alt werden wollen, werden automatisch mit dem Thema irgendwann mal konfrontiert werden. Einfach qua, wenn ich nur 70 Jahre alt werden will, bin ich vielleicht noch davon verschont. Aber danach auf jeden Fall.
Stefan Zimmer: Ja.
Nicola: Ich springe noch mal kurz in die Vorsorge, weil sie es auch so schön erwähnt hatten. Wenn ich heute gerade auch viele jungen Menschen sehe, die so gerne diese... Ich will den Lärm der Welt draußen lassen und nicht mehr reinlassen. Ist das eher von Vorteil, was die Hörgesundheit betrifft? Oder verliert man da so normales Level an Lärmempfindlichkeit?
Stefan Zimmer: Mhm. Mhm. Sie meinen jetzt, wenn man so Noise Cancelling Funktionen hat, dass man das... Das Noise Cancelling ist weniger das Problem, als vielmehr die Gefahr sich...
Nicola: Genau und das sehr oft.
Stefan Zimmer: mit In-Ear Kopfhörern Schall stark zu verstärken, also sehr laut zu hören. Und dadurch, dass solche In-Ears es natürlich relativ nah am Trommelfell sitzen, reicht es ja schon, sie geringgradig aufzudrehen und ich habe sehr viel Schalldruck auf dem Trommelfell. Und in der Tat hat auch die Weltgesundheitsorganisation gefunden, dass es ein signifikantes Risiko gibt für junge Menschen durch Freizeitlärm
Nicola: verletzten. Ja. Okay. Ja.
Stefan Zimmer: eine Schwerhörigkeit zu kultivieren. Es ist so, sei es jetzt der Club- oder Disco-Besuch oder sei es das zu laute Nutzen von In-Ear-Kopfhörern. Da arbeiten wir übrigens auch in der Arbeitsgruppe mit der Weltgesundheitsorganisation daran, Standards zu definieren, die dabei helfen, dass meist freiwillig auch die Hersteller solcher In-Ear-Kopfhörer sagen, wir canceln Maximalwerte oder wir geben Handreichungen dafür, wie man gesund In-Ear-Kopfhörer nutzen kann.
Nicola: Mhm. Mhm. Amen.
Stefan Zimmer: Aber da ist tatsächlich heutzutage die junge Generation im erhöhten Risiko ausgesetzt. Das ist richtig.
Nicola: Dann lassen sie uns nochmal, ich habe sie da bisschen unterbrochen, was es für Lösungen und Möglichkeiten gibt. Also die werden immer kleiner, immer unsichtbarer oder man kann sie bewusst betonen. Also das heißt, wir haben für jeden Geschmack etwas dabei, was mich jetzt nochmal interessieren würde, um vielleicht auch ein paar Jahre nach vorne zu gucken.
Stefan Zimmer: Ha? Ja.
Nicola: Wir haben ja zum Beispiel bei Brillen, diese AI-Brillen schon, wo die Brille an sich in ihrer Funktion ja missbraucht wird für alle möglichen Anwendungen noch. Wenn wir beim Hören über Implantate zum Beispiel sprechen, oder könnte ich mich heute schon chippen lassen, wenn ich sage, na ja, ich möchte nicht das Gerät haben, sondern ich möchte gern so ein Implantat oder ein Chip, ich sage mal als Nichtexpertin, also gibt es das heute schon oder ist das zukunftsfähig?
Stefan Zimmer: Ja... Also vom Chippen lassen mögen wir noch etwas entfernt sein, aber man arbeitet schon an Implantaten, die völlig unter der Haut verschwinden. Also ein Cochlea-Implantat ist ja so, dass das Implantat selbst sitzt unter der Haut, wird vom HNO Arzt eingesetzt, aber der Audioprozessor, sitzt außen. Das sieht man ja manchmal, dass der an der Schläfe hier sitzt und dann mit einem Hörgerät verbunden ist. Aber auch da arbeiten auch Mitglieder unseres Verbandes daran, dass es völlig
Nicola: Mhm. Ja, ja genau. Ja, ja.
Stefan Zimmer: unter der Haut implantierbare, unsichtbare Möglichkeit gibt. Das ist sehr, sehr spannend. Da werden wir noch viele Innovationen in der Zukunft sehen. Aber auch die traditionellen Hörgeräte, die also den Schall, den Luftschall nutzen und verstärken, die werden auch kleiner. Aber die werden nicht kleiner aus Verlegenheit, weil es einfach geht, durch kleinere Bauweisen, kleinere Batterie oder Akku-Größen und kleinere Prozessoren die Größe zu reduzieren.
Nicola: Mhm. Mhm. In
Stefan Zimmer: Und das ist natürlich ideal, wenn sie es im Ohr oder hinter dem Ohr nahezu verschwinden lassen wollen. Und trotzdem ist der Technikumfang unglaublich gestiegen, seitdem vor vielen Jahren der Schritt zur Digitalisierung verfolgt wurde. Und mittlerweile können sie ja, sie haben eben gesagt, es wäre noch Brillenmissbrauch. Ich würde sagen, die werden angereichert um weitere Funktionen. Und so ist es auch mit der Hörtechnik, dass sie also gewisse Bioparameter ablesen können.
Nicola: Vielen Dank. Was kann man sich da vorstellen? Genau.
Stefan Zimmer: Ach Gott, also vom klassischen Schrittzähler angefangen über Dinge wie Blutdruckmesser oder eine Sturzerkennung. Ganz interessant, ist natürlich auch sinnvoll, das am Ohr zu haben.
Nicola: Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
Stefan Zimmer: Also dass das meinetwegen über eine App dann ihr Hörgerät verbunden ist mit einer Notrufzentrale und sagt, die Wahrscheinlichkeit besteht, dass da jemand gefallen ist. Das wird kommen. Simultan-Dolmetschen, Fremdsprachen, Spracherkennung sind so Sachen. Über App-Lösungen können sie das, ich würde sagen, beliebigste Frage der Speicher- und Rechenkapazität anreichern. Aber die künstliche Intelligenz hilft da, dass sie da noch viel mehr Funktionen ergänzen können.
Nicola: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Würden sie so weit gehen, dass die Zukunft Ihrer Branche, die sie vertreten, die Hörgeräteindustrie, eigentlich eine neue Zielgruppe sich erschließen wird von Menschen, die über die Selbstoptimierung und das permanente Tracking und Monitoring, was wir jetzt haben, eigentlich neu erschlossen wird, unabhängig davon, ob die Hörgesundheit schon betroffen ist oder nicht?
Stefan Zimmer: Ich kenne Menschen, die Hörsysteme nutzen, obwohl sie noch gar nicht schwerhörig genug sind, sozusagen, weil sie von den Add-on-Features begeistert sind und die nutzen wollen. Ja, geben tut es das schon. Also zum Beispiel...
Nicola: Ja. Die gibt's schon alle, die Add-ons.
Stefan Zimmer: Wenn sie in lauten Umgebungen sind, wie bei einer Messe oder so was, sie haben wahnsinnig viele Menschen, die um sie herum reden. Sie wollen sich aber konzentrieren auf die Person, die vor Ihnen steht. Dann kann Ihnen natürlich ein Hörgerät erkennen und durch die künstliche Intelligenz
Nicola: Ja. Ja. Ja. Ja.
Stefan Zimmer: umso leichter und umso schneller, 100 Mal in der Sekunde errechnet das, in welcher Hörsituation bist du und auf wen willst du dich gerade konzentrieren und dann genau automatisch fokussieren meine Hörgeräte auf die Person vor mir und blenden den Rest mich herum als Störschall aus. Das ist natürlich für Normalhörende schon sehr, sehr komfortabel. Wohlgemerkt als Normalhörende, das zahlt bei der Krankenkasse keine Hörversorgung. Ich brauche ja auch keine. Aber diese Features, genauso wie dass sie eben Telefongespräche direkt im Hörgerät
Nicola: Ja, Versteh ich? Ja, Ja.
Stefan Zimmer: Gerät annehmen können, dass sie verknüpft sind mit ihrem Fernseher, mit ihrer HiFi Anlage und all diesen Sachen, dass sie eine Windgeräuschunterdrückung haben, wenn sie mit Cabrio unterwegs sind. Davon können Normalhörende schon profitieren. Das macht schon Spaß, ist sehr komfortabel.
Nicola: Also das ist gar nicht so Science Fiction, hätte man früher gesagt. Begriff gibt es ja glaube ich gar nicht mehr. Gar nicht so weit nach vorne gedacht. Das gibt es jetzt schon. Und da wir Menschen uns ja so gerne messen, tracken, monitorieren und ich muss jetzt auch sagen, weil wir es gerade von der Brille hatten, also ich kann mir das eher durch so Chip vorstellen oder auch hier als jetzt meine Brille sozusagen aufzumotzen.
Stefan Zimmer: Nein! Ja ja.
Nicola: Ja, das ist natürlich sehr, spannend. Ja, eigentlich schöne Aussichten für Ihre Branche, oder? Also jetzt nicht, was den gesundheitlichen Aspekt betrifft, da sind ja Menschen dahinter, denen geholfen werden muss. Aber zu sagen, dass eigentlich die neuen Anwendungen und das Thema Vorsorge, Prävention generell zum Gesundheitsthema eigentlich für den kleinen Mann im Ohr, hat man doch früher immer gesagt, eigentlich sehr spannend.
Stefan Zimmer: Ja. Ja, es sind gute Aussichten. Es sind deswegen gute Aussichten, weil die Menschen immer gesundheitsbewusster sind, auch in Bezug auf ihre Hörgesundheit. Wir haben jetzt vor nicht langer Zeit den Welttag des Hörens begangen, den wir hier im deutschsprachigen Raum für die Weltgesundheitsorganisation ausrichten. Und der zeigt uns Jahr für Jahr, dass immer mehr Menschen, mehr Medien, immer mehr branchenferne Institutionen das Thema Hören wahrnehmen und in seiner Bedeutung erkennen, die Leute achten zunehmend drauf. Die Gesellschaft wird im Schnitt immer älter. Das heißt, das, wovon wir vorhin gesprochen haben, diese das bedingte Schwerhörigkeit nimmt sowieso zu. Das heißt, die Nachfrage ist mindestens stabil und leicht steigend nach technischen Hörlösungen. Dazu kommt eben das größere Portfolio an technischen Möglichkeiten, die die Hörtechnologie bietet. Durch künstliche Intelligenz, durch Machine Learning, durch Konnektivität, Bluetooth. Es macht es einfach interessanter und niedrigschwelliger. Wie gesagt, es geht weit mehr als nur Schall zu verstärken.
Nicola: Mh Jeder, wenn möglich. Yeah. Ja, ja, ja, sehr gut, das haben wir verstanden. Ja, auch für mich, sag ich mal, die das dann als Anwenderin gerne nutzen wird, in Zukunft vielleicht auch jetzt schon, vielleicht gehe ich jetzt mal zu so einem Herrn oder Frau Akustiker hier bei mir um die Ecke. Ich werde das mal alles mal testen, was sie mir heute erzählt haben, was ich da angeboten bekomme. Da bin ich jetzt wirklich sehr gespannt. Frage natürlich, die auch sie gestellt bekommen als Experte dieser Sendung. Die 100 plus Expertenfrage. Wenn sie eine Maßnahme uns mit auf den Weg geben können, nur eine, die uns besser älter werden lässt, ob es noch länger wird, hoffen wir ja oder können wir nur hoffen, Was würden sie da gerade zu Ihrem Themenbereich Hörgesundheit uns mit auf den Weg geben wollen?
Stefan Zimmer: Dann ist es das vorhin schon erwähnte gesetzliche Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr, was als Kassenleistung angeboten werden sollte, damit noch mehr Menschen in die Aktivität versetzt werden. Zu sehen, dass unter den Menschen, die selbst eine Hörminderung an sich wahrnehmen, nahezu 20 Prozent nicht mal zum HNO-Arzt gehen und die abchecken lassen. Wenn die jetzt aber so einen Impuls bekämen, dann würden mehr Menschen in die Versorgung kommen und von einer höheren Lebensqualität profitieren bis ins hohe und höchste Alter.
Nicola: Ja.
Stefan Zimmer: als bisher. Insofern gesetzliche Ohr-Screening ab dem 50. Lebensjahr ist ein riesen Game-Changer für viele Menschen.
Nicola: Und bis die Politik soweit ist, dass das auch umgesetzt wird kann man sich durchaus selbst überlegen. Ich habe es auch bei dem Experten für Osteoporose zum Beispiel gemacht. Auch Knochendichtemessungen war ich nie in meinem Kosmos vorhanden. Manche Dinge lohnen sich und die sind nicht viel teurer als ein gutes Abendessen oder ein Kinoabend, aber bringt ganz viel für die eigene Vorsorge, Gesundheit und wenn es nur ein Wert ist, den man auch später immer vergleichen kann.
Stefan Zimmer: Hm? Genau das ist es.
Nicola: ⁓ dann zu sagen, naja, hat sich verbessern, ist wahrscheinlich schwierig bei dem Thema, aber hat sich schon dramatisch verschlechtert. Und dann kann man immer noch als technikaffiner Mensch sagen, ich guck mir mal, was die da schon chippen. Ich nenne es jetzt einfach mal so als Alternative. Oder wenn man stylischer Mensch ist, zu sagen, ey, ich zeig das gerne. Man muss ja nicht nur Mr. Apple zeigen, sondern kann auch mit anderen...
Stefan Zimmer: Ja. Ja.
Nicola: sich unterscheiden oder für diejenigen, die sagen, ich möchte ehrlich nicht, dass andere das mitbekommen. Es gibt für alle eine Lösung. Das ist auf jeden Fall die Botschaft für heute. Also alle, die wie ich dran gedacht haben, na ja, das sind doch so Riesen, ich sage jetzt mal, Mr. Spock-Ohren, die man sich da nochmal überziehen muss. Das ist es nicht. Vorsorge ist auch da sehr wichtig und auch die Jüngeren von uns. Das stimmt eben mit dem Noise-Canceling. Man ist sehr nah.
Stefan Zimmer: Alles möglich.
Nicola: am Innenohr dran. Also das vielleicht auch nicht vergessen bei allem, was man damit tut oder auch im Ohr hören will. Für heute ganz herzlichen Dank. Als ich sag mal für jemanden, der im Verband tätig ist, sind sie ganz schön tief drin in den Themen und haben mir zumindest hinbekommen, Lust zu machen zu sagen, ich gehe jetzt mal zum Praktiker und guck mal, wie die kleinen Sachen da aussehen und was es da alles gibt.
Stefan Zimmer: Und ab da! Ja, machen sie das. Machen sie das, wird sich lohnen. Ja, auf jeden Fall. Sehr gerne. Wunderbar, freut mich.
Nicola: Allein dafür hat sich schon unser Gespräch gelohnt. Vielen Dank. Und ja, ich werde berichten, was es da für kleine Männer und Frauen im Ohr gibt und wie ich das finde. Und das mit der Anwendung zu sagen, ich kann mich auf Gespräche anders konzentrieren, weil mir da auch alles andere weggebeamt wird, das werde ich auch mal ausprobieren. Sehr schön. Also ganz herzlichen Dank.
Stefan Zimmer: Gönn! sehr komfortabel.
Nicola: Und ich sage jetzt einfach mal bis zum nächsten Mal. Es gibt bestimmt noch mal ein Thema wo wir uns sehen.
Stefan Zimmer: Danke Ihnen Frau Baumgartner. Sehr gerne! Machen wir! Danke Ihnen!
Nicola: Ich erinnere noch, wie ich meinen Sehverlust realisiert habe. Und zwar war das während meines Studiums. Ende meines Studiums bin ich von den Hinterbänken auf einmal ganz vorne in der ersten Reihe gelandet. Und spätestens da habe ich mir dann gedacht, so Nicola, bevor du dich jetzt auf den Schoß vom Professor setzen musst, da noch lesen zu können, gehst du vielleicht mal zum Augenarzt. Und so ist es eben auch mit dem Gehör. Das ist so, ja, ein Verlust der ja so schleichend kommt und spätestens klar. Wenn der Fernseher das Radio so laut aufgedreht wird, dass die anderen sich beschweren, ja, sollte man wissen, jetzt wäre es eigentlich an der Zeit, mal in die Vorsorge zu gehen, in die Früherkennung. Also das nehme ich wirklich mit, habe ich aber auch schon gesagt. Ich werde diesen Hörtest mal um die Ecke machen und vor allem mir mal diese tollen Hightech-Anwendungen auch anhören und ansehen. Die Evidenzen aber, haben mich schon nochmal sprachlos gelassen, ganz ehrlich, weil dass die so hoch sind, hätte ich mir nicht gedacht. 50 Prozent, also jeder zweite Sturzunfall könnte vermieden werden, wenn der Hörverlust schon, sag ich mal, realisiert worden wäre und entsprechend ausgeglichen mit einem Hörgerät. Und ich vermute mal, das wird in Zukunft, wie schon von mir erwähnt, wegen dieser ganzen E-Bikes, die ja kein Laut von sich geben, aber mit Karacho daherkommen, ja eher zunehmen in Zukunft. Aber auch dieses Thema mit der Demenz, also dass das der Risikofaktor ist, der am einfachsten beeinflussbar ist. Das macht ja auch Sinn, Wenn man da so mal drüber nachdenkt. Wenn einfach von den Ohren kein Futter mehr kommt für unser Hirn, ja, dann fehlt das Gehirn-Jogging. Dann nimmt die Neuroplastizität ab. Das heißt, unser Gehirn ist nicht mehr so gefordert. Und das ist auf jeden Fall nicht zuträglich was Demenz ... und schwindende Gedächtniserscheinungen zutrifft. Ich finde, kann man, kann ich, sehr, sehr gut nachvollziehen. Das heißt jetzt, was habe ich mir jetzt schon vorgenommen, vom Reden ins Machen zu kommen? Also, ich gehe zum Hörtest. Dieses Noise-Cancelling, also dass man wirklich diese Dauerbeschallung auch oftmals in einer hohen Lautstärke sich über solche Kopfhörer wegnimmt. Da sehe ich auch die Gefahr bei mir. Ich liebe, also wenn ich Musik höre, liebe ich es richtig laut. Und ja, in der Stadt, in der Wohnung ist das ja auch ein bisschen schwierig, deswegen nehme ich da auch meine Kopfhörer drauf und dann muss es richtig abgehen. Und ich weiß natürlich schon, dann kommt ja schon immer so ein Warnsignal, was mir sagt so, ey, eigentlich bist du drüber über die Norm, dann denke ich mir, entscheide ich doch selbst, lasse ich mir doch nicht so von einem Kopfhörer sagen. Ist nicht so toll. Ich mache es nicht so oft, aber klar ist schon gut, wenn man auch bei seinen Kindern schon beginnt, darauf zu achten, dass das mit der Dauerbeschallung, gerade mit Musik, dass man da so bisschen achtsamer ist. Andersrum ist es natürlich auch eine Aufgabe, mitzubekommen, wenn bei älteren Menschen nahestehenden, meistens ja die Eltern, Tanten und Onkels. Dass man da so bisschen auch draufkommt zu sagen, liegt das vielleicht da dran, jetzt auch diese Reaktion oder dieses Verhalten, dass der oder die gar nicht mehr so gut hört? Also bei meiner Mutter war es zum Beispiel so. Also beim Hören konnte sie mir irgendwann mal sagen, du, auf dem einen Ohr höre ich nicht mehr so gut. Dann kommt man aber noch klar, wenn das andere noch funktioniert. Aber bei ihrem Sehverlust, da hat die immer erzählt, du, ich war... Du hast mich da ins Rheinland gebracht, wo so viel Nebel ist. Und ich immer so, wie Nebel. Die hat immer von Nebel, dass sie so viel Nebel hat. Und mir ist erst wirklich über eine lange Zeit danach klar geworden, dass das schon das Glaukom war, dass ihr so eine nebelige Sicht gegeben hat. Denn realisiert haben wir es erst gemeinsam, als sie die Farben nicht mehr richtig erkennen konnte. So weit muss es gar nicht kommen. Oder andersrum, wenn man ein bisschen sensibilisierter ist. Mich hat dieses Gespräch mit dem Dr. Zimmer schon noch mal nachdenklich gemacht und gesagt, auch bei ihm selbst oder bei Freunden, die jetzt alle mit mir gemeinsam älter werden, muss man so bisschen mehr drauf gucken. Und in die Vorsorge gehen. In die Früherkennung. In der Einkaufsstraße. Ist eigentlich ganz einfach. Das sind so die Quick Wins, die direkt zu erledigen sind. Das, was man ja eher so koppeln und bündeln kann, das wäre für mich auch ein Thema, das ich im Vorgespräch nochmal mit dem Dr. Zimmer hatte. Der hatte nämlich erwähnt, dass auch gewisse Ernährung dazu verhelfen kann, hier alles, was unser Hörorgan betrifft, auch besser durchblutet zu lassen. Oder eben auch Entspannungstechniken, die man eigentlich gegen Stress macht und gegen Anspannungen im Körper, natürlich auch dem Ohr gut tut, wenn das nicht dauernd im Kampfmodus ist und Vollbeschallung hat, sondern eben auch davon profitiert, wenn man durch den Wald läuft, wenn man den ganzen Körper entspannt. Ich glaube, das sind so die kleinen Schrauben, die man sich nochmal klar machen kann, noch mal motivierter zu sagen, ich mache meine Entspannungstechniken, ich mache meinen Spaziergang eben nicht durch die Stadt, sondern schön in der Natur. Und ja, next level. Ihr habt schon ein bisschen gemerkt während des Gesprächs anhand meiner Begeisterung. Ja, also diese Zusatzanwendungen, die haben mich total angefixt jetzt und die möchte ich auch mal erleben. Das ist aber ja wirklich, das sind ja alles Anwendungen. Also dieses Tracking, klar, der Schritte, des Blutdrucks, der Herzfrequenz, was auch immer. Das ist ja etwas, wo ich sage, wenn ich ⁓ einen diagnostizierten Hörverlust hätte, würde ich das mit gerne auch chippen lassen. Was ich zum Beispiel nicht mag, ist extra so einen Ring tragen oder ich trage schon seit Jahrzehnten keine Uhr mehr. Deswegen, ich würde jetzt nie eine Watch, mir eine Fitness-Uhr dranhängen, nur ⁓ tracken zu können. Aber dieses Verbinden von, ich muss was ausgleichen und pack noch was und top, da bin ich ja wie immer so ein Effizienzfuzzi, das finde ich eigentlich ganz gut. Und was ich richtig spannend finde, ist diese Zusatzanwendung, dass man wirklich erkennen kann, wann eine Sturzgefahr droht. Dass entsprechend dann auch schon der Notfall mit ausgelöst wird. Also wie das in der Realität funktioniert, das würde mich jetzt schon mal interessieren. Und was hatte er noch gesagt? Ach ja, diesen Störschall ausblenden. Das würde mich auch manchmal entlasten. Jetzt nicht nur abends in der lauten Kneipe, sondern klar, durchaus, wenn man auch auf Kongressen ist, wo ganz viele Menschen zusammen sind, und wenn man sich einfach auf Gespräche konzentrieren will, dann finde ich so eine Anwendung letztendlich auch ganz gut. Also, erstaunlich wie so ein eigentlich nicht Thema in meinem Leben, nämlich sich um das Hören, die Hörgesundheit zu kümmern. Das Ohr kommt mir immer nur in den Sinn, wenn ich dran denke, okay, die Ohrhygiene oder wenn ich beim Friseur bin, wenn es darum geht, ja, will ich das Ohr sehen oder nicht? Aber ansonsten ist das so bisschen vernachlässigt. Das ändert sich ab heute und ja, ich werde natürlich darüber berichten, was ich so rausfinde an Anwendungen, die in Zukunft unser ja, älter werden, auch selbstbestimmtes älter werden zu Hause doch auch positiv und nachhaltig unterstützen wird. Das finde ich spannend. Ja, und bis zum nächsten Mal wünsche ich euch natürlich ja, vielleicht viele geruhsame, entspannte Spaziergänge im Wald oder dass ihr vielleicht auch mal überlegt in eurer Umgebung bei euren Eltern mal ein bisschen sensibler hinguckt und sagt, ist da was mit den Ohren? Und selbst natürlich drüber nachdenkt, weil die Augen offen hält wie ich. In der Einkaufsstraße, wo du sonst nur zum Supermarkt gehst, da findest du bestimmt auch einen Hörakustiker. Also bis zum nächsten Mal. Eure Nicola aus Düsseldorf.
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