#29 Gesundheit, Technik & Pflege - wie uns High Tech bei 100+ Hoffnung macht
Shownotes
In dieser neunundzwanzigsten Podcast Folge nehme ich dich mit zu den wichtigsten Erkenntnissen aus drei intensiven Tagen auf dem Health Tech Global Kongress in Basel – von künstlicher Intelligenz in der Diagnose über Wearables und Biomarker bis hin zu Robotik in Therapie und Pflege.
Natürlich bin ich keine Medizinerin oder Expertin aus dem Gesundheitssektor, doch ich kenne die Pain Points, Engpässe und blinden Flecken unseres Gesundheits- und Pflegesystems sehr gut - als Tochter von Eltern, die ich in den letzten Lebensjahren intensiv begleitet habe.
Trotz aller Technologie bleibt die überraschend klare Botschaft: Longevity beginnt nicht im Labor – sondern im Alltag.
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In dieser Episode erfährst du unter anderem:
- warum die nächsten 10 Jahre enorme medizinische Durchbrüche bringen könnten
- warum wir heute mehr Daten über unseren Körper sammeln als je zuvor – aber noch lernen müssen, sie richtig zu nutzen
- welche Chancen Health-Tracking, Wearables und Biomarker schon wirklich bieten
- wie Robotik und digitale Lösungen die Pflege revolutionieren könnten
- weshalb Prävention immer noch der unterschätzte Schlüssel für ein langes Leben ist
Und ich teile meine persönlichen Beobachtungen: Warum selbst auf Gesundheitskongressen nicht alles gesund ist – und warum Bewegung, Ernährung und Regeneration trotz aller Technologie die Basis für gesundes Altwerden bleiben.
Diese Folge ist für alle, die sich für Longevity, Prävention, Health Tech und die Zukunft unseres Gesundheitssystems interessieren – und verstehen wollen, was das für die eigen Lebenszeit bedeuten wird.
SHOWLINKS
Wenn du nochmal beim Podcast mit TCM Medizinerin reinhören willst.
Transkript anzeigen
Nicola: Herzlich willkommen zurück zum Podcast zur Langlebigkeit, unserem gemeinsamen Weg, die besten, die schönsten und hoffentlich längsten 100 plus Jahre zu erleben auf Basis von neuen Erkenntnissen und ganz viel Lebensfreude. Und neue Erkenntnisse und Eindrücke in Massen bringe ich für diese Podcast Folge mit. Ich war nämlich auf einem Kongress. An einem Kongress, da ging es um Gesundheit, aber eben Gesundheit auch, wie sie sich in der Zukunft abbilden lässt mit all der neuen Technologie und all der neuen künstlichen Intelligenz, die ganz neue Möglichkeiten bietet. Ihr könnt euch vorstellen, das war super spannend und deswegen dachte ich mir, ich möchte euch zumindest die Quintessenz, was können wir mit in unser normales Leben nehmen, die wir mit unsere eigenen Langlebigkeit beschäftigt sind. Also mehr mit Vorsorge und Prävention. Das wollte ich doch euch gerne mitteilen in dieser Folge. Und ich liebe es ja, wie ihr wisst, mit Menschen umgeben zu sein, die nach Evidenzen auch fragen. Und das war eben so ein Kongress. Nicht irgendwelche Quacksalber, sondern wirklich klassische Schulmedizin. Da war die Pharmaindustrie natürlich da. Da waren die Mediziner und Pfleger und Wissenschaftler aus der ganzen Gesundheitsbranche da und natürlich genauso aus dem Pflegebereich. Und wenn ihr mich jetzt fragt, was hast du aus diesen drei vollgepackten Tagen, ihr kennt das vielleicht von Kongressen, da jagt nicht nur ein Termin den anderen, sondern das ist auch noch parallel und drumrum ⁓ die Vorträge, ist auch noch so eine Messe mit Messeständen, mit Start-ups oder anderen Anbietern mit integriert und man kommt für lauter Neuigkeiten und nichts verpassen wollen fast nicht durch. Aber was habe ich mitgenommen aus diesem Konvolut? Ich habe jetzt so ein, zwei Tage gebraucht, das alles sacken zu lassen und ich habe eine riesen tolle Perspektive für die Zukunft dabei, die manche von euch sogar schon sicherlich wissen oder hoffen. Wir werden in den nächsten Jahren wahnsinnige Fortschritte erleben. In der Diagnose, aber natürlich in der Therapie und genauso in der Pflege. Also es wird uns schneller wieder besser gehen. Und da habe ich mich dran erinnert an einen Vortragenden bei einem anderen Kongress letztes Jahr. Der hatte zu uns allen gesagt, der beste Rat, den er uns mitgeben kann, ist einfach noch zehn Jahre durchzuhalten. Das war jetzt gemeint für diejenigen, die jetzt schon was spüren. Für alle anderen einfach zu sagen, zehn Jahre, solange wird es ungefähr dauern, dass wir für die größten tödlichen Krankheiten, die wir so in unserer Gesellschaft haben, also Krebs, Herz-Kreislauf, dass da wirklich ganz neue Methodiken in der Diagnose, aber auch in der Therapie verfügbar sein werden, die dann Leben retten können oder bestenfalls die Krankheit so früh diagnostizieren, dass man sowieso da wieder gesund auch rausgehen kann. Das ist doch eine super Nachricht oder? Also finde ich schon. Die zweite Essenz, die ich mitgenommen habe, die ist eine sehr nachdenkliche, weil wir vermessen uns alle. Wir tracken uns ja mit den Wearables wie es so schön heißt. Also alles, was wir so am Körper tragen können. Uhren oder Ringe oder auch so Ketten, so Umhänge Diademe, die dann hier auf der Brust hängen. Manche haben sogar in der Brille. Es gibt noch, glaube ich, außer Elon Musk vielleicht noch niemanden, der sich vielleicht schon so einen Chip hat hier einsetzen lassen. Also wir vermessen alles. Es kommen wahnsinnig viele Daten zusammen. Was ja erst mal gut ist, weil die künstliche Intelligenz kann ja nur so schlau sein wie die Daten, mit der wir die künstliche Intelligenz füttern. Und je mehr Daten es sind, umso bessere Ergebnisse kann es in der Regel auch geben. Und vielleicht auch so, sag ich mal, der langen Distanz auch in die Vergangenheit entsprechende Rückschlüsse führen zu können, die valider sind, wenn wir die auf die Zukunft projizieren wollen. Es gehört aber auch zur ganzen Wahrheit dazu, dass wir uns schon auch ich glaube, ganz persönlich fragen müssen, für alle, die sich jetzt schon so vermessen, und tracken und alles mit sich führen. Was mache ich mit den Ergebnissen, die ich da zusätzlich bekomme? Die ich ja so sekündlich, minütlich, stündlich, wöchentlich abrufen kann. Und das sind ja oftmals nur Momentaufnahmen. Und ich als Laie weiß ja nicht, ist das jetzt schlimm oder gibt sich das wieder? Wenn da ein Experte draufguckt, der kann damit umgehen. Aber so unser eins wie ich denke mir dann immer, ich will das alles noch echt gar nicht wissen, ganz ehrlich. Es geht aber eine Dimensionen weiter. Da wir ja alles sammeln, ja auch die Frage, haben die, die einen größeren Geldbeutel haben, mehr Möglichkeiten daraus positiv für sich etwas rauszuholen? Weil auch die Analysen, kosten ja alle Geld. Erstmal das Einsammeln kostet Geld, aber dann auch die Analysen, die da drauf gesetzt werden, kosten ganz schön viel Geld. Und dann auch noch mal weiter gedacht, kommen wir dann zu einem Punkt, wo auch wirklich diskriminiert wird. Wo gesagt wird, na ja, du bist selbst schuld, dass du krank bist, schau mal auf diese Daten, deswegen unterstützen wir dich nicht mehr in unserem Gesundheitssystem. Also das kann ja alles kommen. Also jemand, der wie ich über Jahre geraucht hat, dem kann man schon sagen, ja, Rauchen war dein Privatvergnügen. Hier musst du ein Tacken mehr zahlen in der Versicherung und vielleicht auch in der Folge. Krankheit, daraus entstehen kann. Aber jemand, zum Beispiel eine krankhafte, krankhaftes Übergewicht hat, Adipositas, kann man dem jetzt vorwerfen? Ja, iss doch einfach wenig, dann wirst du nicht so krank. Ihr merkt, auf was ich hinaus will. Ich meine, die Fragen gibt es ja jetzt schon im Kleineren, aber die werden über die nächsten Jahre wirklich zunehmen. Und ich hoffe wirklich ... dass wir da Lösung finden, dass wir den Blick nicht verlieren, dass wir alle im Gesamten inklusiv in der ganzen Gesellschaft von den Fortschritten profitieren wollen und nicht nur eine kleine Minderheit, die entweder das Geld haben oder das Interesse oder ganz weit vorne mit dabei sind oder da besonders aktiv sind. Ihr wisst schon, was ich meine. So, aber unbenommen ist diese große Karotte für jeden von uns auf jeden Fall da und spürbar und schon in manchen Lösungen da vor Ort auch für mich schon berichte gleich noch ersehbar geworden. Ja, wir werden alle länger, aber vor allem hoffentlich gesünder länger leben, wenn wir Zugang zu den neuen Entwicklungen haben. Das ist die Voraussetzung. Und die Basics dazu sind aber, und jetzt kommt leider der kleine Spoiler, Bewegung, Regeneration, Ernährung. Also die Basics, wie ich meinen Lebensstil führe, die müssen natürlich gegeben sein. Weil kein Biomarker, der neu erhoben wird, macht mich schlauer oder macht meine Ernährung besser, wenn ich mich schlecht ernähre. Das gilt ja jetzt schon für Pillen. Also es gibt keine Pillen gegen schlechte Ernährung. Schlechte Ernährung kannst du nur ändern, indem du dich besser ernährst. Da hilft keine Pille, da hilft auch keine KI, da hilft auch keine neue Technologie. Das ist leider die schlechte Nachricht an alle, die gehofft haben, sie können da so bisschen versaubeuteln und dann hoffentlich in ein paar Jahren dann diese Wunderpille bekommen. Nein, die wird es nicht geben. Zumindest habe ich keine gesehen. Kann ich nur so berichten, qua Status heute. Qua dieses Zukunftskongress, auf dem ich gerade in Basel drei Tage vor Ort war. Die Karotte für mich war nochmal eine Bestätigung zu sagen, ja dieser ganzheitliche Blick auf mich, auf meine Gesundheit, auf meine einzelnen Werte, auf mein tägliches Befinden, Wohlbefinden, das wird ja mit den Trackings und den Vermessungen ja letztendlich unterstützt. Bislang musste man entweder die Gabe haben, selbst in sich reinhorchen zu können. Ich glaube, das ist immer noch eine gute Sache, die ich versuche, auch fleißig bei mir selbst zu trainieren. Also ich habe noch keine Tracking-Tools an mir, natürlich dem Smartphone, das da meine Schritte mit-trackt. Sonst habe ich aber nichts, weil ich denke, wenn ich morgens aufstehe, kann ich ganz klar sagen, wie es mir geht. Ich kann auch meistens ganz klar sagen, habe ich gut geschlafen oder schlecht geschlafen. Damit weiß ich eigentlich schon, wie der Tag so bisschen verläuft. Aber so ein, ich mal, TCM-Mediziner. Ich hatte ja eine Medizinerin, eine Kardiologin, die sich der TCM auch verschrieben hat und die hat zu beiden Seiten, also von einer eher, sag ich mal, in Vorsorge und Prävention verankerte Heilkunst als auch die klassische Schulmedizin vereint. Ich kann auf den Podcast, ich verlinke noch mal in den Show-Links da drauf. Die hat noch mal gezeigt, wie einfach es ist, wie wir jetzt tracken, auch für jemanden, der der TCM mächtig ist, der traditionell chinesische Medizin, aus meinem Gesicht heraus, aus meinem Puls heraus, meiner Zungenfarbe heraus oder sonstigen Flüssigkeiten, Speichel, aber auch die Flüssigkeit vielleicht in den Augen. Generell die Augen, wie klar sind die, kann genau Rückschlüsse ziehen. Welches Organ welches Körperteil ist bei mir gerade nicht so richtig in Ordnung. Das gibt es schon seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden von Jahren. Bislang wurde das von vielen, sag ich mal, so bisschen belächelt, glaube ich, eher. Gerade auch von der Schulmedizin. Aber da hat sich ja in den letzten Jahren schon sehr, sehr viel getan. Dass das sozusagen zusammenwächst, immer mehr, einen ganzheitlichen Blick hinzubekommen und dieses Vermessen und Tracking letztendlich für die künstliche Intelligenz ist ja nicht mehr als eine Digitalisierung genau dieses Wissens, nämlich dann Rückschlüsse zu ziehen. Was bedeutet das denn in Konsequenz, wenn der Biomarker sich so entwickelt und nicht so? Das ist es ja letztendlich. Das haben andere bislang schon mit den Augen und mit der Erfahrung sehen können. Und jetzt lassen wir es uns errechnen mit unseren Devices.
Nicola: Die Neandertalerin in mir, die hatte auch einen Riesenspaß an diesen drei Tagen, weil ich natürlich schon so bisschen beobachtet habe, okay, man denkt ja, wenn so gesundheitsorientierte Menschen und Mediziner, Professoren, Wissenschaftler so auf einem Haufen sind, da ist sozusagen die Creme de la Creme derjenigen, die ja wissen, was sollte ich tun und was sollte ich eher lassen. So, und dann ist es erstaunlich, so eine Konferenz, so ein Kongress läuft genauso ab wie bei anderen Themen. Es müssen alle sitzen. Und so sitzt man auch seine zehn Stunden am Tag. Ich denke so, ja, wir wissen doch, dass wir viel zu viel sitzen. Wie ich auch jetzt gerade hier für die Aufnahme des Podcasts. Aber ich hab versucht zu stehen und da wurde ich doch immer zwar sehr nett in einem charmanten Schwitzer-Dütsch, aber doch sehr klar darauf verwiesen zu sagen, ich mich doch bitte setzen und hier nicht stehen. Manchmal ist es mir gelungen, so seitlich zu stehen, einfach damit ich nicht sitzen muss. Ich bin in den Pausen auch gerne mal, frische Luft zu kriegen, auch den Block gegangen, weil man kann es ja auch nicht mehr mal aufnehmen. Man weiß ja dann auch gar nicht, liegt es daran, wenn man nicht so viel Sauerstoff aufnimmt, weil da die Lüftung vielleicht nicht so gut ist oder weil man einfach schon so matt ist oder weil man noch sozusagen das Essen verdaut. Auf jeden Fall ist viel Rumgehen und frische Luft da finde ich immer ganz gut. Das bewährt sich bei mir an solchen doch für den Körper recht anstrengenden Ausnahmetagen. So, bei der Ernährung war es auch gut zu sehen. Das Essen war wirklich, ich würde sagen, sehr ballaststoffreich. Natürlich eher vegan. Und für diejenigen, auch Fleisch haben wollten, gab es auch Fleisch. Also das war soweit okay. Das muss man ja auch einfach halten, wenn da mehrere tausend Leute zusammenkommen. Und dann habe ich auf die Getränke geguckt, die es zum Essen gab. Ansonsten gab es Wasser und Kaffee sozusagen in Massen und jederzeit. Und dann haben die doch Zuckerwasser ausgeschenkt. Also Cola und Fanta, wo ich dachte, ach, schau mal, das würden die ja nicht tun als Veranstalter, wenn sich da nicht immer wieder Leute beschweren würden, wenn es nur Wasser und Kaffee gäbe. Oder? Also so habe ich mir das erklärt. Anders konnte ich es mir nicht erklären, dass man bei so einer gesundheitsorientierten Veranstaltung wirklich dieses süße Zeug hier ausschenkt. Naja und zur Regeneration, da war meine Neandertalerin wirklich total happy, wie ich auch, Nicola in jetzt. Ich habe diese Regeneration nicht nur in der Sonne, im Spaziergang abends gemacht und habe mal den Wein stehen lassen, den es da im Afterwork gab, sondern ich habe Longevity in Aktion besucht, nämlich meine etwas entfernteren Verwandten, die da in bei Basel wohnen. Und das ist ein entzückendes Paar, die beide über 90 sind. Die wohnen noch zu Hause, machen alles selbst, haben keinerlei Hilfe. Klar, ab und zu kommen die Enkeltöchter oder die Kinder vorbei und geben doch eine Hand. Aber letztendlich ihren ganzen Alltag kriegen die hin. Drumrum ist Wiese. Das heißt, da gilt es auch noch, einen Garten zu versorgen. Die backen und kochen alle selbst. Er war Bäcker, deswegen gab es da auch leckere Sachen. Habe ein bisschen viel Kohlenhydrate dann abends gegessen, aber es hat sich gelohnt und er darf bis heute noch Auto fahren und ist dessen auch fähig. Er muss ich regelmäßig da auch testen lassen und da habe ich nur gedacht so, boah, was für tolle Menschen. Es war so ein geselliger Abend. Wir hatten so einen Spaß miteinander. Ich habe denen natürlich davon erzählt. Was wir alles tun, damit wir mal hoffentlich so alt werden, wie sie schon sind und vor allem noch so gut dastehen in diesem Alter. Die klagen auch nicht, die jammern nicht. Die haben auch eine neue Hüfte oder ein neues Knie und da zwickt es mal und da zieht es mal. Aber das nehmen die mit einer vielleicht auch schweizerischen Gelassenheit. Ich weiß es nicht. Es war für mich die beste Regeneration, die ich mir vorstellen konnte am ersten Abend nach so einem anstrengenden Tag, wo die Birne so zugeknallt wird mit lauter neuen Sachen. Und da dachte auch die Neanderthalerin in mir Geselligkeit, nicht einsam abends noch im Hotelzimmer sitzen, nicht irgendwie was in sich noch reinstopfen. Es gibt ja auch gute Schokolade da. In der Schweiz habe ich mir sagen lassen. Nein, ich war unter Menschen, in dem Fall ganz liebe Menschen und hatte ein ganz sensationelles Afterwork Erfahrung mit Longevity Longevity aus dem Leben.
Nicola: Um vom Reden aber ins Machen zu kommen. Was hat mich da am meisten beeindruckt? Das sind eigentlich drei Veranstaltungen. Das war gleich die erste Veranstaltung. Das sind bei den Veranstaltern ja meistens Highlights, damit die Leute auch pünktlich kommen und nicht erst so ⁓ 12 Uhr mittags da eintrudeln. Da hatten die einen Astronauten. Und dieser Astronaut, der hat erzählt, wie das so war, diese Wochen und Monate. da oben mit dem Blick auf die Erde. Also er war noch ganz, man hat es ihm angesehen und gespürt, er war noch ganz erfüllt von dieser Erfahrung und arbeitet weiterhin für die Raumfahrt. ja, hat es ja, sage ich mal, sehr anschaulich beschrieben, wie ernährt man sich eigentlich da oben. Man zeigt, wie sie da auch Dinge angepflanzt haben. Das war unter anderem auch ein Teil ihre Aufgaben Dinge anzupflanzen in ihrem kleinen Space Shuttle oder dieser Raumstation. Und auch wie bekommt man genügend Bewegung? Ich habe gerade mal meine Neanderthalerin erwähnt. Also die müsste da oben ja auch überleben. Und dann haben die da erzählt und er hat es auch gezeigt. Das Foto hier, seht ihr eben. Die hatten wie so ein kleines Fitnessstudio mit dabei. Also die mussten die zwei Stunden am Tag haben die wirklich Sport gemacht, ⁓ zumindest so ein Minimum an Muskelmasse zu erhalten, dann wieder, wenn sie wieder zurückkommen auf die Erde, da nicht direkt zusammenbrechen. Weil da oben, da wirst du ja getragen sozusagen, da merkst es gar nicht so, wenn du gar nicht mehr so viel Muskelmasse hast. Aber du musst da wirklich drauf achten. Und auch die Ernährung. Also es geht darum, Natürlich auch, ja, Lösungen zu finden, neue Ansätze. Deswegen hat man ja früher auch mal von dieser Astronautennahrung, dieser Flüssignahrung, die es ja jetzt als Hipstergetränk im Supermarkt gibt, die ich aber zum Beispiel als, ja, Vorsorge auch meiner alten Mutter gegeben habe, die an Unterernährung gelitten hat, überhaupt die Energie und die Nährstoffe zu einem Teil zumindest schon mal aufzunehmen. Das ist ja zum Beispiel auch ein Ergebnis, was die Astronauten vor ein paar Jahren schon mitgebracht haben. Und das war ganz spannend, wie er das erzählt hat. Und das ist natürlich anders, als wenn man es irgendwo lesen würde, wenn das dann derjenige erzählt, der das auch selbst miterlebt hat. Das bleibt schon dann anders im Kopf hängen und wo ich denke, na ja, und wenn ich jetzt höre, wie wir ja versuchen, auf Mars zu kommen. und doch auf dem Mond auch eine dauerhafte Station, Dorf, Stadt aufzubauen, wo ich mir nur dachte, ich weiß gar nicht, ob ich da hoch will oder eine der ersten sein will, die da oben stationiert sein wollen, weil es ist schon, ja, also ich, die gern isst, also das Essen sah nicht so prickelnd aus. Das Zweite, was mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat, war ein Vortrag. Auch wieder morgens als Erster, sodass die Leute nicht zu spät zum Kongress kommen, von Frau Clooney. Ja, bei Amal Clooney denken die einen ja an die, naja, sie ist ja nicht selbst in Hollywood unterwegs, aber mit einem Hollywood-Star verheiratet, dem George Clooney, den ich schon immer gut fand. Und sie ist ja auch schon vor ihrer Beziehung zu Herrn Clooney Juristin gewesen und sehr erfolgreiche Menschenrechtsaktivistin. Und die hat darüber gesprochen, die künstliche Intelligenz vor GOOD, also für gute Dinge genutzt wird. In ihrem Fall eben für verfolgte Journalisten zum Beispiel oder verfolgte Aktivisten auf der ganzen Welt, die mittels Apps und Chatbots schon mal eine Erstversorgung bekommen, eine juristische Beratung und Backup zu bekommen, weil die sind ja alle oftmals in keinem rechtsstaatlichen Raum unterwegs. Also war wirklich sehr, spannend, wie dieses Projekt zustande gekommen ist. Und ich muss sagen, ich war total inspiriert, weil ich dachte, wie toll, dass ich so eine kluge, empathische Frau für solche Projekte begeistert, weil die natürlich sehr viel anschieben kann. Da müssen sehr viele Institutionen miteinander kooperieren, das hinzubekommen, dass jede, ich sag mal, verfolgte Menschenaktivistin in Belarus auch sichergehen kann, dass sie einen juristischen Beistand irgendwann mal neben sich auch hat für die Aktionen, die sie für uns alle macht, demokratische Verhältnisse zum Beispiel zu verteidigen. Hat jetzt mit Gesundheit gar nichts zu tun, aber hat inspiriert zu sagen, auch bei dem gesundheitlichen Aspekt mit künstlicher Intelligenz und Technik ging es darum, zu übertragen, es muss für alle da sein in Zukunft. Also wir müssen alle in der Gesellschaft davon profitieren, dass wir gesünder, länger leben können, dass wir eine bessere ein besseres Gesundheitssystem bekommen und idealerweise ein Gesundheitssystem, das ja schon präventiv uns hilft, aktiv zu werden und nicht erst wenn wir krank werden. Das ist ja aktuell eher so ein Krankheitssystem. Nein, sondern dass wir wirklich auch die künstliche Intelligenz dazu nutzen können, dass wir schlauer werden und der Zugang für alle gesichert wird. Sehr, inspirierend. Danke Frau Clooney. Auch wenn sie es natürlich in meinen kleinen Podcasts nicht schaffen wird. So, und die dritte Veranstaltung, die war tatsächlich am dritten Tag, und das war in einer Runde von sehr Begeisterten, fünf Männern und eine Frau glaube ich saß da, oder vier Männer und eine Frau, die wirklich so alles tracken, was nur irgendwie geht. Und doch kamen sie alle zu dem Schluss, obwohl sie medizinisch auch ausgebildet und wissenschaftlich in ihrer Verarbeitung dieser Daten doch sagen mussten, aktuell können wir ganz viel vermessen, aber diese mal eben, ich gebe eine neue Diagnose, aber auf dieser Basis ist halt doch nicht so einfach. Also da ist so ein traditioneller, konservativer Blutwert aus einem großen Blutbild halt doch noch mehr wert als jetzt nur ein Scan von irgendwas. Also da muss noch eine Zeit vergehen, bis die wirklich valide sind. Und bis dahin dürfen wir aber nicht obsessiv werden. Das war eigentlich eine sehr schöne Botschaft, ich da gar nicht erwartet hätte, obwohl die Veranstaltung so hieß. Aber es haben alle, die da saßen, einfach gesagt, hey, manchmal ist mehr weniger. Und wenn bei diesem ganzen Tracken wertvolle Lebenszeit draufgeht oder ja auch verschlampt wird, dann ist das auch nicht gut. Also vielleicht jeder nochmal seinen gesunden Menschenverstand walten lassen und vielleicht mal so ein bisschen überlegen, wie viel Zeit in meinem Tagesablauf nimmt eigentlich dieser große Wille ein, alles zu vermessen und was bringt es mir bislang auch noch. Also mir reicht es momentan noch, dass ich weiß, wie viele Schritte ich am Tag gehe. Eigentlich habe ich da schon ein eigenes Gefühl dafür, aber dann kann ich es euch ja auch ab und zu zeigen und nachweisen. Aber dieses In-Sich-Reinhören bleibt weiterhin ein Thema, was wir alle für uns täglich üben sollten. Näher an unseren Körper zu kommen. Nur vermessen reicht nicht, sondern einfach zu spüren, ja, ich habe schlecht geschlafen. Und das sehe ich nicht erst nur an der App, sondern ich spüre es sowieso. Und weil ich schlecht geschlafen habe, weiß ich, dass ich heute aufpassen muss, dass ich nicht nur so schlechte Dinge esse, weil natürlich mit schlechten Schlaf mein Wille, mich gesund zu ernähren, auch so bisschen weniger ausgeprägt ist. Ihr wisst ja, das ist ja oftmals so eine Kette. Und wenn man die kennt, dann kann man damit umgehen. Und man kann auch so bisschen nachsichtig mit sich sein und sagen, hey, heute darfst du das, weil es ist schon ein schwieriger Tag, deswegen kannst du auch bisschen mehr Schokolade oder ein bisschen was trinken, nettes Glas Wein, obwohl das den nächsten Schlaf nicht besser macht. Aber manchmal sind ja Dinge auch nur einfach gut für unsere Seele und für unseren Geist.
Nicola: Ja, und ich hatte ja erzählt, dass es neben den Kongressen ja da auch viel Start-ups und neue Lösungen präsentiert wurden, sozusagen als kleine Messe hier nochmal, wie der Kongress heißt, Health Tech Summit. Also es sind die klassischen Vertreter natürlich, das sieht man schon an den Sponsoren, die sind ja auch auf diesem Bändel. Sowas wie Roche, also Pharma, klar ist in Basel ansässig, würde einen wundern, wenn sie nicht da wären. So, dann sind auch so Beratungsfirmen, die sich auf Gesundheit spezialisiert haben oder einen wichtigen Teil haben, sowas wie eben ehemals Ernst & Young, also EY. Und aber neu, weil ja Tech, es sind eben auch mit die größten, zum Beispiel hier, Chip-Hersteller vertreten, weil natürlich diese ganze Technik, Technologien IT, auch genau wie Künstliche Intelligenz. Ja, da reden wir erst mal von Hardware auch, bevor wir zur Software kommen, die dann die ganzen Daten verarbeiten können. Und was habe ich da alles entdeckt? Ich gehe mal kurz durch. Ich habe die Flyer mitgebracht, damit ich sie nicht vergesse. Also es gibt natürlich diverse Anwendungen, wo sich Bluttests, wie ich jetzt auch wieder manjährlich beim Haushalts machen lassen. Ich habe mich halt mit dem drüber gebeugt und der ist für mich dann Marker für Marker durchgegangen und hat mir erklärt, was das bedeutet. Den könnte ich jetzt hier zum Beispiel in dieser App nochmal hochladen lassen und dann würden die, ich weiß nicht, mir nochmal einen ausführlichen Ergebnisbefund geben. Wenn ich jetzt das Gefühl hätte, man Hausarzt hat mich, naja, nicht vollständig beraten, könnte ich das machen. Ist aber, kann ich auch nur sagen nicht ganz günstig, muss man sich leisten wollen. Ich würde da weiterhin eher nochmal in einer Auswertung meiner Blutmarker, also was ich noch, meiner Biomarker, nicht Blutmarker, Biomarker, drüber nachdenken, vielleicht nochmal ein Vitamine mit dazu nehmen oder diesen Vollbluttest machen und nicht nur das Blutbild, bevor ich jetzt nochmal analysieren lasse, wo wir ja wenn man guten Hausarzt hat, der Regel ja schon echt gut versorgt sind. Dann kommen ja immer wieder neue Biomarker hoch. Einer davon ist dieses VO2 Max. Sprich man Englisch natürlich auch nochmal anders aus. Ich habe es jetzt mal in Denglisch ausgesprochen. Was ist das? Das misst den Wert des Sauerstoffs. der als Lieferkette ja unseren ganzen Körper versorgt. Und je höher der Wert ist, umso besser, umso fitter bin ich. Also lässt Rückschlüsse auf meine Herz-Kreislauf-Themen schließen, aber zum Beispiel auch über Arteriosklerose, also Gefäßverkalkung, solche Themen. Ist also ein zentraler, sag ich mal, tja, Ausdauerwert. Hat bislang nur Spitzensportler interessiert, auf einmal interessiert es auch uns Normalo die sagen, ja ich brauche nochmal einen Wert. Longevity, Hightech Bereich ist der sehr in Mode. Es ist sehr aufwändig, ich habe mich auch mal informiert, sehr aufwändig den messen zu lassen, also der ist auch richtig teuer und jetzt gibt es anscheinend dieses kleine Gerät, das das misst. Wäre schon mal ein Fortschritt. Ich kann aber nicht sagen, wie teuer dieses kleine Gerät ist, aber wie ihr seht, es wird immer handlicher. Also man kann immer mehr zu Hause machen, das ist eigentlich das Ziel. Und dass jeder seine persönlichen Werte transparenter bekommt, besser umgeht. Und dann müssen wir noch lernen, dass wir sie gut interpretieren lassen und uns nicht dauernd aus der Ruhe bringen lassen, wenn ein Wert mal schwankt. Ich glaube, das ist so wie an der Börse. Da muss man auch so bisschen ruhig Blut, glaube ich, gesamthaft entwickeln, wenn man so sehr im Detail in der Vermessung drin ist. Die Beauty-Ladies unter uns kennen das sicherlich schon. Das sind diese LED-Anwendungen, Infrarot. Da hat die mich wirklich da behandelt und die Seite sah super aus. Also ich habe mich gleich jünger gefühlt und auch jünger gesehen. Der Vorteil an diesen iPhone-Kameras ist, dass man sowieso immer auf dem Video besser aussieht, wie in Realität. Zumindest was den Teint betrifft. Und die hatte ein gutes Argument, das Ding kostet eigentlich über 10.000 Dollar. Also vor Ort hätte es nur 2,5 gekostet. Damit wollte sie mich locken. Und dann dachte sie auch, ich gebe eh schon viel dafür aus für Hautstraffungen oder Botox. Weil der Vergleich war dann 2.500 für ein lebenslanges Gerät. Also unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten fand ich das eigentlich ganz gut. Aber ich dachte, 2.500 ist ein Wort. Da ich kein Botox mache und auch keine Hautstrafung, kann ich es auch nicht irgendwie einsparen oder ersetzen. Also wer von euch möchte, kann sich da nochmal schlau machen. Hat auf jeden Fall eine schöne Wirkung gezeigt. Das muss ich wirklich sagen. Gibt es aber vielleicht auch irgendwo billiger. Und das war total begehrt hier. Das Scannen vom Gesicht. Und dann hat das paar Sekunden gedauert. Weil der ja so, wie ich es gerade erklärt habe, wie ein traditionell chinesischer Mediziner, der würde uns auch richtig nah angucken und dann schon direkt runter deklinieren können, was er alles sieht. Und hier kriegst es eben mit einer Software. Die kann sogar den Blutdruck messen, nur indem gezeigt wird, wo du vielleicht auch Rötungen hast, wie sich dein Atem... Der Atem wird irgendwie noch mitgemessen. Der Abstand war schon so 30, 40 Zentimeter, aber wird alles gemessen. Ein Wahnsinnsding. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich schon so valide ist. Aber ich glaube, darin liegt die Zukunft. Die Zukunft ist vielleicht, dass wir jeden Morgen in unserem Badezimmer im Spiegel so einen Scan verankert haben. Und dann kriegen wir direkt angezeigt, so, Nicola. Heute so, so, so, so. Das heißt, du brauchst dieses Vitamin, den die Bewegung heute und musst vielleicht noch mal ein Powernap hinlegen. Wäre ja gar nicht so schlecht, wenn man so eine Art Berater für zu Hause bekäme. Die Frage ist, wer legt fest, wie und was beraten wird. Aber das ist ja dann auch ein anderes Thema. Ich hatte aber schon erwähnt, dass es nicht nur so sehr ⁓ in dem Fall jetzt, Messwerte, Prävention, Vorsorge geht oder eben ⁓ Diagnose und Therapie. Also so sensationelle Sachen wie, dass der beste Facharzt vielleicht in Sydney sitzt und der mich trotzdem hier über einen Robotik im OP hier auch operiert. Das gibt es ja jetzt schon zum Teil. Das ist natürlich ganz, ganz High-end, aber es gibt es schon und das wird es auch in Zukunft eben vereinfachen, dass man wirklich die beste Versorgung garantieren kann, weil sie nicht mehr vor Ort sein muss, sondern eben auch aus der Ferne unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz, die dann so einen Roboter steuert. Aber eben auch von neuen Technologien wir alle profitieren können. Und dann ist vielleicht auch das Thema, dass es einen Ärztemangel gibt oder einen Pflegemangel, wird da auch noch mal in den nächsten Jahren sich vielleicht noch mal hoffentlich wieder zum Guten und Positiven wenden, dass es keinen Mangel mehr gibt, sondern eine ausreichende Versorgung. Was dazu helfen konnte, ich bin bei der Pflege, die hatte ich schon mal gesehen. Kennt ihr das? Also, es geht nicht darum, dass du gar nicht mehr laufen kannst wie im Rollstuhl, sondern dass du, weil du Muskelschwäche bekommst im Alter oder vielleicht auch auf einer Krankheit, aber hier ging es wirklich die normale Alterung und vielleicht nicht mehr so gut bergauf laufen kannst, bekommst du, ja, das ist wie so ein Gurt, manche kennen es vielleicht vom Klettern. Nur, dass da Intelligenz drin steckt und die Kraft, die dir dann hilft beim Laufen bergauf gehen. Also das ist wie so ein E-Bike. Genau, wie ein E-Bike. Also wenn du jetzt einen Berg hochfahren willst mit einem E-Bike, boah ist doch egal, ob du den Berg hochfahren willst oder nicht, ne? Zack, bist du oben. Und so geht's mit diesen Dingern auch. Also zumindest haben diejenigen, die ich beobachtet habe, die das gemacht haben, genauso auch beschrieben. Und das gibt's natürlich auch in der Therapie wenn jemand einfach mit seinen Beinen da Probleme hatte und vielleicht auch wieder in der Physio damit schneller vorankommen kann. Aber es ist eben auch ein Thema, was im Alter helfen kann. Ist so eine Art Roboter in solchen Gurten drin. Fand ich es sehr spannend. Waren übrigens Chinesen, die das gezeigt haben. Das hat mich nicht gewundert, weil die Chinesen sind echt lauffaul. Also ich hab das ja in China als ich da ein Jahr lang unterwegs war, mitbekommen. Weil diese ganzen heiligen Berge, die es da gibt, müssen die alle hochlaufen. Dann sind da, was weiß ich, 5000 Treppen zu laufen. Die einzigen, die zu Fuß gegangen sind, waren immer die Ausländer. Und die Chinesen selbst haben sich entweder tragen lassen oder haben geguckt. Also tragen lassen im Sinne von dass da mit einem Eselchen oder wie auch immer mit so einer kleinen Kutsche oder Rishka-ehr. Rik-scha eher, nicht Rishka, Rik-scha hochgekommen wurde oder eben mit einer Art Sessellift, was sie glaube ich in den letzten Jahren wirklich noch intensiviert haben, an diesen ganzen Top Highlights von heiligen Bergen, die jeder Chinese gerne besucht, weil ja für seinen Seelenheil damit er länger lebt, damit er reich wird, damit seine Ahnen über ihn wachen und so weiter, da ist ja auch so bisschen der Glaube versetzt da Berge. Deswegen verstehe ich auch, warum diese Gurte vor allem bei den Asiaten eine Priorität hat bei der Entwicklung. Die andere Priorität. Wir haben sie ja immer schon von Robotern gehabt und was da in Japan alles möglich ist. Ich hatte ja auch schon einen sozialen Roboter für Pflegebedürfnisse, ein Start-up hier im Podcast. Wer da nochmal reinhören möchte, da geht es ja wirklich darum, dass ja auch die Pflege, nicht mehr von Menschen geleistet werden kann, indem wir im Pflegeheim, aber auch vielleicht zu Hause, ich sag mal sozialen Robotern, die eher versuchen menschliche Dinge nachzuahmen, außer jetzt nur reine funktionale wie Essen geben oder bei der Toilette helfen, dass die im Vordergrund stehen, gerade auch bei dementen Menschen, zum Beispiel in Unterhaltung zu gehen, die Einsamkeit zu senken, bisschen Nähe auch. Auch wenn es Roboter ist und kein Mensch, aber bevor ich gar keine Nähe habe, dann lieber eine Roboternähe. War schon damals meine Meinung, die hat sich auch nicht geändert. Und jetzt gibt es eben solche Roboter, die dann ja so eine Art Erstdiagnose auch übernehmen. Das ist so, glaube ich, ein bisschen etwas, was wir so langsam mitbekommen, die Entwicklung, dass man zum Beispiel einen Augentest bei in der Drogerie bei DM machen lassen kann. Ist so was Ähnliches. Das geht nur mit künstlicher Intelligenz. Das sind sozusagen die ersten Vorsorgeuntersuchungen, die noch keinen Menschen benötigen, der direkt drauf guckt oder sie ausführt, der aber mit den Ergebnissen aus dieser digitalen Untersuchung vielleicht als Mensch noch mal eine gute Basis ist, in den nächsten Diagnoseschritt zu gehen. Das lässt sich hier auch mit der Tele-Diagnose vereinen, also dass da unterschiedliche Ärzte mit unterschiedlichen Kompetenzen abgerufen werden können. Ich hab mir so vorgestellt, als ich so angeguckt hab, wie vielleicht jetzt auf dem Land im Bayerischen Wald, woher ich komme, wo wirklich einfach Hausärzte ein Manko werden, wenn jetzt auch noch das ein oder andere Krankenhaus geschlossen wird, dann könnte ich mir vorstellen, dass so eine Versorgung, dass man so was in die Dörfer stellt, neben der Amazon-Ablagebox und neben dem Automat, wo ich Lebensmittel mir ziehen kann. Besser als nichts. Weil wenn ich in so einem Dorf sitze, wie bei uns in so einem 90-100-Seelen-Dorf, da ist nichts mehr. Ich muss immer ins Auto steigen, irgendwo hinzufahren. Und wenn das die Zukunft ist, damit da zumindest noch mal eine Grundversorgung hinkommt, ja, ist doch besser als wenn da nichts wäre, oder? Also ich wäre da sehr offen bei diesen Entwicklungen, verstehe aber auch, wenn man da erst so bisschen Berührungsängste hat. Dasselbe ist ja, ich muss hier noch mal gucken, bei der Pflege. Das habe ich gemerkt, als ich meine Mutter da begleitet habe, nicht nur in der Pflege, sondern auch die Jahre, die sie im Pflegeheim war. Der Großteil der alten Menschen wird ja nicht im Pflegeheim gepflegt, sondern zu Hause. Mit einer wahnsinnigen Überforderung. Wer von euch schon mal 24 Stunden einen Menschen betreut hat, weiß, was das bedeutet. Aber die 24 Stunden reihen sich ja 24 Stunden, 24 Stunden auf 52 Wochen im Jahr. Und das ist schon eine enorme Belastung. Und da gibt es eben auch sehr gute Lösungen, die zum Teil über eine App auch abrufbar sind. Wie so einfache Dinge, da musste ich auch an meine Mutter denken. Dass man da erfahren kann, ob es einen Zahnarzt gibt, der auch nach Hause kommt oder in ein Pflegeheim. Meine Mutter zum Beispiel war immobil, die wollte in keine Praxis mehr, aber die hat unbedingt einen Zahnarzt gebraucht. Und zum Glück habe ich einen gefunden, der noch Verständnis hatte, weil er das von seiner eigenen Mutter kannte und der ist dann ins Pflegeheim gekommen. Also das wären jetzt nur ganz banale Sachen. Es geht aber natürlich dann auch darum, wirklich, ja. Schwierigere Fälle wie mit Demenz, mit Alzheimer, die großen Aufwand verursachen auch zu Hause einfach an menschlicher Nähe, dass man sich darauf konzentrieren kann und dieses ganze organisatorische Drumrum und wie auch etwas bezahlt wird sozusagen einem abgenommen wird. Da gab es viele Lösungen, außer an Lösungen, wie es am Menschen auch aussehen kann. Also auch da habe ich ein gutes Gefühl, dass wir da in Zukunft doch nochmal die Kurve kriegen können, dass Pflege nicht nur als Mangel diskutiert wird, sondern dass wir da noch mal Aufwind bekommen über die neuen Möglichkeiten, die wir da bekommen. Tja. Und das Thema Vorsorge, Prävention muss sowieso mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das sind ja nur 3-4 % des gesamten Gesundheitsbudgets, was auf die Vorsorge und Prävention sich konzentriert. Das ist doch Wahnsinn, oder? Der ganze Rest läuft in ... Ja. dann heilen wieder, wenn es schon krank geworden ist. Der Körper, der Mensch, der Geist, die Seele. Das ist doch absurd, oder? Also ich bin zwar sehr, dankbar über unsere wirklich sehr, gute, sehr gut aufgestellte Schulmedizin. Also das habe ich wirklich in dieser jahrelangen Begleitung bei meinem Vater wirklich zu schätzen gewusst oder überhaupt erst kennengelernt. Der hat ja wirklich alles ab rufen müssen und können dankenswerterweise, was er gebraucht hat. Also da bin ich manchmal mit offenem Mund daneben gestanden, dachte so wow, der konnte auch nur diese Mehr an Jahre für sich rausholen, weil er so eine optimale Versorgung auch erhalten hat. Meine Mutter dagegen war ja eher in der Pflege und dann im Pflegeheim, hatte ich gerade schon erwähnt, aber auch da geht es eben darum zu sagen, was kann ich schon in der Prävention machen? Bewegung, Muskelaufbau, dass ich weiterhin zum Beispiel sitzen kann, mich hinsitzen und wieder aufstehen, alleine und nicht mit dem Hilfsmittel. Weil das ist ja das Schlimmste eben, wenn man irgendwann mal immobil wird. Und das ist auch in einem Pflegeheim das Schlimmste, genauso wie zu Hause. Also das sind Themen, die in der Prävention, in der Vorsorge eigentlich viel mehr in unserer Gesellschaft verankert werden sollte. Deswegen finde ich das Thema Longevity so gut, Langlebigkeit. Deswegen habe ich mir das zum Thema ausgesucht, nicht nur für diesen Podcast, sondern auch für Aktivitäten drum rum. Weil ich sage wir können da noch so viel bewegen, jeder für sich, aber wir auch in der Gruppe und in der großen Gesellschaft, weil bei Vielem ist einfach auch die Politik gefragt, weil es ein Metathema ist und wir das nicht im Einzelnen lösen können. Aber das, was wir selbst lösen können, selbstbestimmt in die eigene Hände nehmen, das werden wir auch in Zukunft machen. Das nächste Mal gibt es wieder ein spannendes Thema mit ganz konkreten Tipps und Hinweisen. In dieser Ausgabe, was mir wichtig ist, euch so ein bisschen zu berichten. Ja, was Aha-Momente bei mir erzeugt hat, was in der Zukunft alles möglich sein wird, wie ich finde, ist auch so ein Hoffnungsstrahl. Und ja, aber die Botschaft dabei ist auch bewegen, sich gut ernähren und immer wieder an regenerative Phasen denken. Das ist unbenommen etwas, was wir als Basisaufgabe in unserem Leben integrieren müssen. Wir sind auf einem guten Weg und bleiben auf diesem Weg. Und deswegen wünsche ich dir eine bewegte, schöne, fröhliche Zeit. Bis zum nächsten Podcast. Eure Nicola.
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